Labelproduktion

Der Betrieb ist von der IP-Suisse als Gesamtbetrieb anerkannt und erfüllt alle Anforderungen dieser Produzentenorganisation. 38 % aller Schweizer Bauern arbeiten nach den Regeln der integrierten Produktion (IP). Es handelt sich dabei um einen Kompromiss zwischen Bio und konventioneller Produktion. Fungizide, Insektizide und Halmverkürzer sind verboten. Herbizide dürfen in beschränktem Ausmass gespritzt werden. Der Einsatz von Dünger ist mengenmässig beschränkt und muss gezielt sein. Hinzu kommen die hohen Anforderungen an die Biodiversität. Schweizer Bauern sind verpflichtet, 7% ihres Landes für ökologische Ausgleichsflächen zu verwenden. Das sind beispielweise Hecken, diverse Arten von Brachen oder Hochstaumobstbäume etc. Ist das nicht der Fall, werden den Landwirten die Direktzahlungen drastisch gekürzt. IPSuisse geht hier viel weiter. Beispielweise müssen Ökoflächen an ihrem Standort Sinn machen und es wird auf deren Vernetzung geachtet. Dazu ein Interview der "Schweizer Familie" mit Chtistian Schürch, das unten auf dieser Webseite als Download zur Verfügung steht.

 

Der Neuhof verfügt über 15 % ökologische Ausgleichsflächen.

 

Alles Getreide wird unter dem Label IP-Suisse vermarktet. Hauptabnehmer der IP-Suisse sind Migros (TerraSuisse), McDonalds, Hiestand etc.

Die Milchproduktion

Zum Neuhof gehören ca. 50 Holsteinkühe, die im Jahr zusammen ca. 500 000 Liter Milch produzieren. Die Stierkälbchen werden im Alter von 3 - 4 Wochen an Mastbetriebe verkauft. Die Kuhkälbchen bleiben auf dem Betrieb, bis sie 3 - 4 Monate alt sind. Dann bringen wir sie zu einem Bauern in Seewen SO, der sie für uns aufzieht. Im Alter von ca. 2 Jahren kommen sie, kurz bevor sie ein eigenes Kälbchen bekommen, wieder auf unseren Betrieb.

 

Unsere Kühe haben die Möglichkeit sich in unserem Freilaufstall frei zu bewegen und Sozialkontakte zu pflegen. Jede Kuh hat einen Namen und eine Nummer.

 

Die Milch wird alle 2 Tage von einem Lastwagen der MIBA abgeholt. Die MIBA verkauft unsere Milch hauptsächlich an die Milchverarbeitungsbetriebe von Migros und Emmi.

Der Ackerbau

Zum Neuhof gehören ca. 70 ha ebenes, arrondiertes Land zwischen Reinach und Aesch. Ein Teil davon liegt auf der anderen Seite der Hauptstrasse und gehörte früher zum Sonnenhof, der dem Neuhof gegenüber liegt. Der Boden ist kiesig und hat nur eine dünne Humusschicht. Ein grosses Problem ist die Trockenheit. Deswegen säen wir nur Wintergetreide an. Wir pflanzen Weizen, Roggen, Raps und Eiweisserbsen (gemischt mit Gerste). Ab und zu versuchen wir Mais anzubauen, der aber bei Trockenheit nur einen geringen Ertrag einbringt. Auch mit dem Raps hatten wir oft kein Glück, weswegen wir ihn kaum mehr anbauen. Daneben gibt es viele Kunstwiesen und zahlreiche Ökoflächen wie Buntbrachen, Rotationsbrachen, Magerwiesen etc. Die Ökoflächen bedecken ca. 15 % unseres Betriebes. Zusammen mit Naturschutzorganisationen  und IP-Suisse bemühen wir uns unseren Betrieb ökologisch so zu gestalten, dass sich Hasen und Feldlerchen wieder wohl bei uns fühlen.

Unsere Legehennen

 

 

 

 

 

Zum Neuhof gehören ca. 900 Legehennen und ca. 5 Hähne. Sie haben viel Platz und täglich Auslauf .Die Eier werden über den Direktverkauf auf dem Neuhof abgesetzt. Ein Teil wird ans lokale Gewerbe verkauft (Grellinger, Altersheim etc.). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über den Milchmaa erhalten Sie per Hauslieferung auch in Basel unsere Eier. Achten Sie auf diese Schachtelaufkleber: